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Kartenanwendung

Beglaubigung von Abschriften, Ablichtungen, Vervielfältigungen und Negativen

Allgemeine Informationen

Sie benötigen eine beglaubigte Kopie Ihres Ausweises oder Zeugnisses beziehungsweise die beglaubigte Abschrift eines Dokuments? Mit der amtlichen Beglaubigung wird bestätigt, dass die Abschrift mit der Urschrift (also dem Original) übereinstimmt.

Die amtliche Beglaubigung von Kopien und Abschriften können die Behörden und Gerichte des Freistaates Sachsen und die Gemeinden, Verwaltungsverbände und Landkreise vornehmen, in deren jeweiligen Bereich sich Ihr Wohnort befindet. Beglaubigt werden können:

  • Abschriften von Urkunden, die durch eine Behörde ausgestellt wurden
  • Abschriften von Dokumenten, die Sie zur Vorlage bei einer Behörde benötigen

Viele Städte und Gemeinden bieten die Beglaubigung von Kopien und Abschriften als Service im Bürgerbüro oder im Meldeamt an.

Verfahrensablauf
  • Kopieren Sie das zu beglaubigende Dokument.
  • Legen Sie die Kopie und das Original einer Behörde in Ihrer Nähe vor; zur Legitimation benötigen Sie zudem Ihren Personalausweis oder Reisepass.
  • Der oder die Bedienstete der Behörde vergleicht, ob Kopie und Original übereinstimmen und bestätigt das mit einem unter die Abschrift zu setzenden Beglaubigungsvermerk. Der Beglaubigungsvermerk wird mit dem Dienstsiegel und der Unterschrift des zuständigen Bediensteten versehen.
Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Original und Kopie des Dokumentes, dessen Abschrift beglaubigt werden soll
  • Personalausweis oder Reisepass
Rechtsgrundlage
Was sollte ich sonst noch wissen?

Nicht beglaubigt werden können wegen bundes- oder landesrechtlicher Vorschriften:

  • Personenstandsurkunden - Neuausstellung fertigt zuständiges Standesamt
  • Kirchenaustritte - öffentliche Beglaubigung durch zuständiges Standesamt (diese Urkunde kann nur beglaubigt werden, wenn der Kirchenaustritt durch das Standesamt Chemnitz bereits vollzogen = öffentlich beglaubigt wurde)
  • Führerscheine - Abschriften durch Fahrerlaubnisbehörde
  • Fahrzeugscheine, Fahrzeugbriefe
  • Vorsorgevollmachten - öffentliche Beglaubigung durch örtliche Betreuungsbehörde


Unterschriften dürfen nicht beglaubigt werden:

  • ohne zugehörigen Text
  • wenn die öffentliche Beglaubigung nach § 129 BGB vorgesehen ist
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