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Neuigkeiten aus Grimma

Grimma erhält 2018 eine neue Drehleiter
Foto: So sieht die neue Drehleiter der Baureihe L32A-XS 2.0 aus. Fotocredit Rosenbauer Feuerwehr © Fotograf: Patrick Seeger
Foto: So sieht die neue Drehleiter der Baureihe L32A-XS 2.0 aus. Fotocredit Rosenbauer Feuerwehr © Fotograf: Patrick Seeger

Grimma. In Karlsruhe werden derzeit vier neue Feuerwehr-Drehleiter-Fahrzeuge für vier Städte im Landkreis Leipzig gebaut. Eines der modernen Hubrettungsfahrzeuge bekommt einen Platz im Grimmaer Feuerwehrgerätehaus. “Es ist die größte feuerwehrtechnische Investition, die in den letzten 20 Jahren im Landkreis Leipzig auf den Weg gebracht wurde“, sagt Oberbürgermeister Matthias Berger. „Etwa drei Millionen Euro fließen in die Sicherheit der Bevölkerung.“ Die Feuerwehr-Drehleitern an den Standorten Grimma, Groitzsch, Borna und Wurzen sind in die Jahre gekommen. Es wurde höchste Zeit diese zu ersetzen. Dank des Finanzpakets „Brücken in die Zukunft“, gespeist aus Mitteln des Bundes und des Freistaats, rollen Ende 2018 nun vier nagelneue Fahrzeuge in die Gerätehäuser der vier Städte. Die Neuanschaffung wurde durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Städten und dem Landratsamt möglich. Dabei sprang die Stadt Grimma maßgeblich beim aufwändigen Ausschreibungsprozess für alle vier Fahrzeuge in die Bresche. „Ich freue mich, dass uns die anderen Kommunen und der Landkreis unterstützt haben und wir nun die vier Fahrzeuge in Auftrag geben konnten“, sagt Oberbürgermeister Matthias Berger. „Grimma ist als überregionaler Feuerwehrstandort eine strategisch wichtige Stütze für die öffentliche Sicherheit, dank der vielen ehrenamtlichen Aktiven bei den Freiwilligen Feuerwehren wird die Einsatzbereitschaft abgedeckt. Unsere Gesellschaft kann sich auf unsere engagierten und gut ausgebildeten Kameradinnen und Kameraden verlassen. Sie leisten einen großartigen Job“, so das Stadtoberhaupt. Rund 750.000 Euro kostet ein Fahrzeug. Drei Viertel der Kosten werden gefördert. Der Landkreis Leipzig schießt noch einmal 50.000 Euro pro Drehleiter zu. Für die Stadt Grimma bleiben Eigenmittel in Höhe von etwa 140.000 Euro. Die Grimmaer Verwaltung hat federführend für alle beteiligten Städte eine europaweite Ausschreibung durchgeführt. Dabei wurden die Anforderungen an die Fahrzeuge und deren Ausstattung durch Arbeitsgruppen der Verwaltungen und der beteiligten Feuerwehren gemeinsam festgelegt. Unterstützt wurden die Kommunen bei diesem Projekt von der Dietze Kommunal- und Unternehmensberatung. „Durch die gemeinsame Ausschreibung sind für alle Städte die erhofften Synergien eingetreten. So konnte u. a. gegenüber dem Schätzpreis eine Einsparung erreicht werden“, machte die Beigeordnete der Stadt Grimma , Ute Kabitzsch, deutlich. Den Zuschlag für die vier Fahrzeuge erhielt das Unternehmen „Rosenbauer Karlsruhe GmbH & Co KG“. Bis zu drei Personen haben zukünftig im Mercedes-Fahrgestell Platz. Die neue Drehleiter verfügt außerdem über einen größeren Rettungskorb, der bis zu 23 Meter ausgefahren werden kann, und eine höhere Traglast bis zu 500 Kilo. Zudem ist sie mit zwei Pressluftatemgeräten, einer Schwerlasttrage, einem Notstromaggregat, einer Motorkettensäge und einer elektrischen Kettensäge, einem Hochleistungslüfter sowie einer hochmodernen Wärmebildkamera ausgestattet. Das Fahrzeug kommt überregional zum Einsatz.


18.08.2017
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