• Bummeln an der Wallgraben-Promenade (Stadt Grimma)
  • Der Mulderadweg führt durch Grimma (Sylvio Dittrich)
  • Das Dorf der Sinne Höfgen blüht auf (Markus Thieme)
  • Obstblüte in Cannewitz (Gerhard Weber)
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Eine Stadt schreibt Geschichte

 

Menschen waren seit jeher vom Muldental fasziniert. So entstanden bereits vor der ersten urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1200 die ersten slawischen Siedlungen. Die strategisch gute Lage an der Mulde veranlasste 1170 den Markgrafen Otto den Reichen, eine Stadt anzulegen. Die Bewohner bauten die erste feste Muldenbrücke und entwickelten ein selbstbewusstes und geschäftstüchtiges Bürgertum. Im 14. Jahrhundert stand Grimma in der wirtschaftlichen Blüte. Selbst als sich das wirtschaftliche Zentrum der Region immer mehr nach Leipzig verlagerte, blieb Grimma ein florierender Standort. Bis heute.

Im 15. Jahrhundert wurde das Grimmaer Schloss auf den Resten einer älteren Anlage erbaut und diente dem sächsischen Königsgeschlecht der Wettiner als Nebenresidenz. Nach aufwändiger Sanierung wird es demnächst die Justizbehörden und das Gericht beherbergen. Der Wiederaufbau des bereits im 19. Jahrhundert komplett geschliffenen historischen Schlossturms wird mit großem Engagement vorangetrieben.


Wer durch die Straßen der Altstadt schlendert, trifft auf viele Zeitzeugen. Das historische Rathaus mit seiner beeindruckenden Renaissance-Fassade, Museen wie etwa das Göschenhaus oder das Seume-Haus, die Wassermühle Höfgen und das Kreismuseum erzählen viele interessante Kapitel der 800-jährigen Geschichte Grimmas. Dass diese Geschichte trotz unglücklicher Wendungen wie der Flutkatastrophe 2002 so lebendig weiterlebt, ist dem Einsatz der Einwohner Grimmas und unzähligen Helfern aus ganz Deutschland zu verdanken. Mit Tatkraft, Wille und Hoffnung wurde die überflutete Altstadt vorbildlich saniert und erstrahlt heute wieder in neuem "alten" Glanz.

Zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt zählen unter anderem Martin Luther, der mehrfach in Grimma zu Besuch war und in der Klosterkirche predigte. Seine spätere Frau Katharina von Bora (1499-1552) lebte im Kloster Nimbschen und floh von dort aus nach Wittenberg. Der bedeutende Kirchenlied-Dichter Paul Gerhardt (1607-1676) besuchte die Landes- und Fürstenschule St. Augustin. Ende des 18. Jahrhunderts lebten Georg Joachim Göschen (1752-1828), der berühmte Verleger für Lessing, Goethe und Schiller u.a., und der Schriftsteller Johann Gottfried Seume (1763-1810) in Grimma. Alle sind bis heute über die Stadtgrenzen Grimmas hinweg bekannt und haben in ihren jeweiligen Bereichen Zeichen gesetzt.
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