• Thümmlitzsee – Hüller Fotografie
  • Mulde Grimma – Gerhard Weber
  • Muldenschiff – Kati Lange
  • Paltrockwindmühle – Alina Schwarz
  • Banner Boot – Sylvio Dittrich
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Kreismuseum Grimma

Ausstellungen:

  • 01.01. bis 14.02.2016 - „Klöppeln gestern und heute“ mit dem Verein Barbara Uthmann aus dem Muldental
  • 28.02. bis 17.04.2016 - „Volkskunst zu Ostern“
  • 01.05. bis 31.07.2016 - „Papiertheater aus der Zeit um 1900“ aus der Sammlung Ursula Odin

"Sonderausstellung „Martin-Luther-Spurensuche", Kreismuseum

Foto: Lutherdenkal
Foto: Lutherdenkal
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen 48 Abbildungen des Coburger Künstlers Gustav König (1808-1869), die das Leben des bedeutenden Reformators umreißen. Herzog Ernst von Coburg hatte König den Auftrag erteilt, einen Zyklus von sieben Bildern aus der sächsischen Geschichte zu malen. Dadurch entdeckte König für sich die Reformation, deren Geschichte er nun bis an sein Lebensende immer wieder thematisierte. Wegen seiner intensiven Beschäftigung mit Luther wurde König von seinen Zeitgenossen „Luther-König“ genannt. Die 48 Stahlstiche erschienen in Buchform und erlebten bis in das 20. Jh. eine Gesamtauflage von ca. 80.000 Exemplaren.
Ein zweiter Schwerpunkt der Präsentation ist die Reformation in Grimma sowie die Festivitäten der Stadt zum Gedenken an die Reformation und Luther. Der große Reformator weilte schließlich mehrfach in Grimma und predigte in der Nicolai- und der Klosterkirche. Über die Reformationsjubiläen der ersten Jahrhunderte ist nicht sehr viel bekannt, aber aus der jüngeren Zeit schon. Anlässe für Reformationsfeierlichkeiten waren 1830 die Übergabe der Augsburger Konfession, 1846 Luthers 300. Todestag sowie 1883 Luthers 400. Geburtstag. Zu diesem 400. Geburtstagsjubiläum wurde durch den Stadtrat die Errichtung eines Lutherdenkmals an der Frauenkirche beschlossen. Verschiedene Fotos zeigen in der Ausstellung die beiden großen Lutherfestspiele von 1894 und 1907 in Grimma.


Ausstellung zur Stadtgeschichte
Das Museum befindet sich im historischen Stadtkern Grimmas. Es wurde 1901 auf Initiative des "Geschichts- und Altertumsvereins zu Grimma" in der ehemaligen Mädchenschule der Stadt eingerichtet. Schwerpunkte der Ausstellung bilden die Stadtgeschichte Grimmas von den Anfängen bis zur Gegenwart, das städtische Handwerk, hier ist vor allem die umfangreiche Ofenkachelmodelsammlung aus drei Jahrhunderten zu nennen, sowie die Geschichte der Grimmaer Fürsten- und Landesschule, welche Moritz von Sachsen 1550 im ehemaligen Klostergebäude der Augustinereremiten einrichtete. Interessant ist auch die kleine Präsentation zum Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen mit seiner berühmten Nonne Katharina von Bora, die spätere Ehefrau Martin Luthers. Einblicke in die Lebensweise der Stadtbevölkerung geben die sogenannte schwarze Küche mit eingebauter Bohlenstube sowie das Biedermeierzimmer mit seinem repräsentativen Schwanenhalsofen.
Das Wachstum der Stadt war eng verbunden mit der Ansiedlung vieler kleiner und mittlerer Betriebe am Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. Stellvertretend werden in der Ausstellung drei Handwerksbetriebe vorgestellt: die Handschuhfabrik Händel, die Etuifabrik Reinhold Kühn sowie die Papierwarenfabrik Weißing, deren Hauptprodukte Scherzartikel waren.

Projekte für Schüler / Jugendgruppen:
Eine umfangreiche Fachbibliothek mit ca. 10 000 Büchern und Broschüren ist Interessenten ebenso zugänglich wie das Zeitungs- und Fotoarchiv. Sonderausstellungen, Vorträge, Führungen durch die historische Altstadt oder zum Kloster Nimbschen sowie Museumsfeste bereichern das kulturelle Leben der Region


• "Handwerk im Mittelalter"
Töpfern, Backen, Seilen, Weben oder Drucken in Theorie und Praxis- mit anschließendem Stadtrundgang zu ausgewählten Handwerksbetrieben. Zu diesem Projekt reichen wir auf Wunsch auch gern Fragebögen aus. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Tätigkeiten eines Handwerkers in einem Praxisteil besser kennenzulernen. Dabei können die Kinder ein Gefäß aus Ton formen oder in der Backstube eine Brezel bzw. Kekse backen oder sich an der alten Kniehebelpresse einmal selbst als Drucker betätigen. Den Arbeitsprozess eines Webers dürfen die Kinder an unserem alten Webstuhl aus der Zeit um 1800 selbst einmal ausprobieren.

• "Aus Urgroßmutters Töpfen und Pfannen"
Die Arbeitswelt der Hausfrau vor rund 200 Jahren: Wer kann noch einen Herd anheizen? Erläutert wird auch wie man über dem offenen Feuer kochte und die nötige Vorratshaltung und die Konservierung von Lebensmitteln bewerkstelligte.
Nach der theoretischen Einführung besteht die Möglichkeit gemeinsam ein kleines schmackhaftes Gericht zu kochen bzw. backen und anschließend zu verzehren.

• "Erziehung zur Elite"
Zahlreiche Sachzeugen veranschaulichen den Schulalltag der Fürsten- und Landesschule, das Zusammenleben der Schüler im Alumnat sowie das Erziehungssystem dieser Eliteschule. Auf Wunsch ist eine Führung durch die ehemalige Fürstenschule, dem heutigen Gymnasium St. Augustin, möglich.

• "Katharina von Bora im Kloster Nimbschen"
Beeindruckende Dokumente und Musealien aus dem Zisterzienserkloster St. Marienthron lassen den Klosteralltag des frühen 16. Jh.s sowie das Reformationsgeschehen in Grimma lebendig werden.
Der Klosterruine in Nimbschen sollte man danach unbedingt einen Besuch abstatten:
Per Rad, mit dem Muldenschiff oder auch als "Latsch", wie ihn die Schüler der Fürsten- und Landesschule regelmäßig unternahmen. Dieser Ausflug wird von uns begleitet. Vor Ort werden weitere Erläuterungen zur Architektur und dem Klosterleben gegeben.

Spezielle Führungs- und Wanderangebote des Museums:
· zu den drei Mühlen: Großmühle Grimma, Schiffmühle und Wassermühle Höfgen
· zu den Grimmaer Sagen: Burgberg, Rabenstein, Stadtwald, Klosterkirche
· eine kulturgeschichtlich - botanische Wanderung nach Döben
· zum Nikolaialtar in die Begräbniskapelle des Friedhofes
· ein heimatkundlicher Stadtrundgang für Schüler aller Altersstufen

Eintritt für Schüler: Museum 0,50 €; es wird keine Führungsgebühr erhoben.
Führungen und Wanderungen im Umland von 1,5 Stunden: 15,50 €

Informationen unter www.museum-grimma.de und

03437/ 911132



Führung durch die Ausstellung
der Fürsten- und Landesschule

schwarze Küche

Sagenwanderung durch den Stadtwald

Handwebstuhl
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Stadtverwaltung Grimma

Markt 16/17
04668 Grimma

Telefon: (034 37) 98 58 0
Telefax: (034 37) 98 58 226

E-Mail: info@grimma.de
Internet: www.grimma.de

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