Leipnitz

(seit 2011) – 480 Einwohner
mit den Ortsteilen Frauendorf, Keiselwitz, Kuckeland, Papsdorf, Zeunitz

Leipnitz
Leipnitz
Aus den ersten altsorbischen Bezeichnungen des 13. Jahrhunderts kann man Leipnitz mit „Lindenort“ übersetzen. vom Kirchdorf kündet weithin sichtbar die große Saalkirche mit dem hohen Westturm und dem geräumigen Pfarrhof. Die Kanzel in der hellen Kirche ist beste Dresdener Hofkunst. Oberforstjägermeister Wolf Dietrich von Erdmannsdorff, der derzeit um 1700 im Jagdhaus Kössern saß, ließ die Kirche umbauen. Der schriftlose „Pilgergrabstein“ gibt ein paar Rätsel auf. Zwischen den fruchtbaren und sonnenverwöhnten Lößboden siedelten sich die Menschen gern an. Traditionsreiche und ursprünglich gewachsene Dörfer, wie Kuckeland, Papsdorf oder Frauendorf, bestimmen das malerische Landschaftsbild. Nahezu vollständige erhaltene Ensembles von Drei- und Vierseithöfen sind charakteristisch für die ländlichen „Fürstentümer“. In dem einstigen Mühltal arbeiten einmal fünf Wassermühlen. Die erste ging in Zeunitz in Betrieb, Pfannkuchenmühle und Papstmühle folgten.

Seit neuestem findet man in der ehemaligen Grundschule eine Kohleausstellung über das Königlich-Sächsische Braunkohlewerk im Thümmlitzwald. Der Braunkohlentiefbau lebte nach 1945 noch einmal kurzzeitig mit der Brikettherstellung auf. Einen guten Ruf erwarb sich die Lindengaststätte.

Keiselwitz
Keiselwitz
Zeunitz
Zeunitz

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