Kössern - Details

Kössern erlebte seine erste Besiedelung in der Mittel- und Jungsteinzeit. Der Ort in seiner heutigen Form entstand aus einer seit dem achten und neunten Jahrhundert nachweisbaren slawischen Siedlung. Namentlich erstmals erwähnt wurde Kössern am 17. März 1368 in einer Urkunde Albrechts von Meißen als Kosserwer, was auf die sorbischen Bewohner zu dieser Zeit verweist, die Bauern, Fischer und Jäger waren. Etwa 1500 entsteht das Rittergut Kössern, das um 1700 Eigentum des Oberhofjägermeisters und Ältestenministers am Hofe Augusts des Starken, Wolf Dietrich von Erdmannsdorff ist. Dieser lässt daraufhin zwischen 1703 und 1718 verschiedene Bauten, wie das Jagdhaus, dessen Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann war, das „Kavalierhaus“ und die „Herrschaftliche Schänke“ erbauen.

Förstgen wurde erstmals im Jahr 1305 als Vorstchyn („Ort am kleinen Forst“) erwähnt und besitzt sorbisch-fränkische Wurzeln, die heute noch in der teilweise historischen Bebauung erkennbar ist.

Kössern

  • Jagdhaus, ehemaliges Jagdschlösschen und heutige Kulturstätte mit vielfältigem Programm www.jagdhaus-koessern.de
  • Schenke
  • Kavalierhaus
  • Mühle
  • Handwerkerhäuser


Förstgen
  • “Schmidts Gut” mit den beiden Backhäusern
  • durch Förstgen führt der WEG DER STEINE von Höfgen zum Thümmlitzsee
  • Die “Historische Feuerwehr Förstgen” besitzt eine rekonstruierte und funktionsfähige Handdruckspritze aus dem Jahre 1900
  • Erholungsgebiet Thümmlitzsee mit Campingmöglichkeiten, Ferienwohnungen, Bootstouren usw., Kapazität für etwa 200 Gäste http://www.thuemmlitzsee.de/
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