Großbothen - Details

mit den Ortsteilen Großbothen, Kleinbothen, Schaddel


Kontakt
Bürgerbüro Großbothen
Colditzer Landstraße 1
034384/ 91 90
034384/ 919 28
Ihre Ansprechpartnerinnen: Frau Andrea Döring
Öffnungszeiten: » Rathaus » Stadtverwaltung



Kontakt - Ortschaftsräte: » Rathaus » Gremien

Daten

Ortsteile: Kleinbothen, Kössern, Förstgen und Schaddel

Lage: ca. 7,5 km südlich von Grimma
Fläche: 33,90 km²
Einwohnerzahl: 2115 insgesamt (Stand Dezember 2010)

Durch das Gemeindegebiet führen die B 107 und die Eisenbahnstrecke Borsdorf-Döbeln-Coswig.
Die BAB 14 verläuft nördlich der Gemeinde und ist über den Anschluss Grimma zu erreichen.

Einiges zur Geschichte der Ortsteile:

Großbothen wurde zusammen mit Kleinbothen im Jahr 1181 erstmals als Batin erwähnt und wurde als Straßendorf im Zuge der Ostkolonisation von deutschen Siedlern gegründet. Bis zur Reformation im 16. Jahrhundert gehörte Großbothen zum Kloster Nimbschen.
Im Jahr 1867 erhielt der Ort einen Eisenbahnanschluss, was für einen touristischen und wirtschaftlichen Aufschwung sorgte. Infolgedessen siedelten sich viele Leipziger Bürger, darunter der Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald und der Psychologe Wilhelm Wundt, in Großbothen an.

Schaddel wurde erstmals um 1300 als Herrensitz erwähnt und 1524 als Siedlung neu gegründet.

Kössern erlebte seine erste Besiedelung in der Mittel- und Jungsteinzeit. Der Ort in seiner heutigen Form entstand aus einer seit dem achten und neunten Jahrhundert nachweisbaren slawischen Siedlung.
Namentlich erstmals erwähnt wurde Kössern am 17. März 1368 in einer Urkunde Albrechts von Meißen als Kosserwer, was auf die sorbischen Bewohner zu dieser Zeit verweist, die Bauern, Fischer und Jäger waren.
Etwa 1500 entsteht das Rittergut Kössern, das um 1700 Eigentum des Oberhofjägermeisters und Ältestenministers am Hofe Augusts des Starken, Wolf Dietrich von Erdmannsdorff ist. Dieser lässt daraufhin zwischen 1703 und 1718 verschiedene Bauten, wie das Jagdhaus, dessen Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann war, das „Kavalierhaus“ und die „Herrschaftliche Schänke“ erbauen.

Förstgen wurde erstmals im Jahr 1305 als Vorstchyn („Ort am kleinen Forst“) erwähnt und besitzt sorbisch-fränkische Wurzeln, die heute noch in der teilweise historischen Bebauung erkennbar ist.

Sehenswürdigkeiten/Kultureinrichtungen

  • Wilhelm-Ostwald-Park, eine Begegnungsstätte für wissenschaftlichen und kulturellen Austausch mit Museum und Archiv, Träger: Gerda und Klaus Tschira Stiftung (Details unter » Kultur/Bildung » Museen und Galerien)
  • Kleine Kirche
  • Die Rausche, ein beliebtes Ziel für Spaziergänger

Kleinbothen

Kössern

  • Jagdhaus, ehemaliges Jagdschlösschen und heutige Kulturstätte mit vielfältigem Programm
    www.jagdhaus-koessern.de
  • Schenke
  • Kavalierhaus
  • Mühle
  • Handwerkerhäuser

Förstgen

  • “Schmidts Gut” mit den beiden Backhäusern
  • durch Förstgen führt der WEG DER STEINE von Höfgen zum Thümmlitzsee
  • Die “Historische Feuerwehr Förstgen” besitzt eine rekonstruierte und funktionsfähige Handdruckspritze aus dem Jahre 1900
  • Erholungsgebiet Thümmlitzsee mit Campingmöglichkeiten, Ferienwohnungen, Bootstouren usw., Kapazität für etwa 200 Gäste

Schaddel

  • Der “Schaddelwall“ ist slawischer Herkunft und zählt zu den herausragenden Bodendenkmälern des Muldentals
  • Die Schaddelmühle beherbergt ein Keramikatelier
  • Kontakt
  • Twitter
  • Wetter

Stadtverwaltung Grimma

Markt 16/17
04668 Grimma

Telefon: (034 37) 98 58 0
Telefax: (034 37) 98 58 226

E-Mail: info@grimma.de
Internet: www.grimma.de

» zu den Ansprechpartnern

© Stadtverwaltung Grimma 1998-2018 | design by FLASHLIGHTMEDIA Werbeagentur Grimma
Weitersagen |