Dürrweitzschen

(seit 2011) 730 Einwohner
mit den Ortsteilen Motterwitz und Muschau


Östlich von Grimma erstreckt sich auf nahezu 1.500 Hektar Sachsens Obstgarten. Über 40.000 Tonnen Äpfel, Kirschen und Pflaumen werden in den Keltereien von Deutschlands größtem Obstanbaubetrieb zu edlen Fruchtsäften oder süffigen Fruchtweinen verarbeitet – über zehn Millionen Flaschen im Jahr. Die Ursprünge des Obstanbaus reichen dabei bis in das Mittelalter zurück. Eine erste Erwähnung als
Wizcen geht bereits auf die Mitte des 14. Jahrhunderts zurück. Zahlreiche Kultur- und Sportvereine bereichern das Zusammenleben. Die gut ausgebaute Infrastruktur des Kleinzentrums lässt kurze Wege zu. Heute ist in Dürrweitzschen eine Verwaltungsaußenstelle etabliert. In dem seit einigen Jahren entstandenen Gewerbegebiet haben sich in erster Linie Klein- und mittelgroße Betriebe im Dienstleistungsbereich angesiedelt.



Die Bauern aus dem kleinen Dürrweitzschen erkannten und nutzten ihre Chance mit Mut und begannen vor mehr als fünfzig Jahren sich auch mit Risiko auf den ihnen bekannten Apfelanbau zu konzentrieren. Im seit langem intensiv bewirtschafteten Raum sind Obst- und Gemüseanbau seit Jahrhunderten bekannt. Mit großer staatlicher Unterstützung blühte der Anbau der Sonderkultur schnell auf und so schwelgt das Gebiet im Frühjahr in einem Blütenmeer, das Anlass ist, alljährlich ein Blütenfest zu feiern. Das Dorf wandelte sich zu einem ländlichen Verwaltungszentrum, wie die Plantagen immer größer wurden und auch andere Sonderkulturen angebaut werden. Dazu gehörten auch Kultur- und Warenhaus, Mehrfamilienwohnhäuser, Jugendclub und viele Modernisierungen wie Umbauten historischer Bausubstanz, eine rege Sportgemeinschaft wurde gegründet. Der Betrieb überstand ohne allzu große Probleme die Wiedervereinigung, da längst markwirtschaftlich produziert wurde.

Weitere Informationen

www.foerderverein-obstland.de

Motterwitz und Muschau: Die kleinen Orte Muschau und Motterwitz
traten Anfang des 16. Jahrhunderts erstmalig in Erscheinung. Früh schon machte Motterwitz Schlagzeilen: Denn hier erblickte Martin Luthers Beichtvater und Lehrer, Johann von Staupitz, das Licht der Welt und lebte noch einige Jahre im Rittergut. Später erreichte die Getreidezüchtung „Motterwitzer“ einen bedeutenden Rang in Europa. Zu Zweidritteln umfließt der stark mäandrierende und von vielen Bäumen begleitete Fritzschenbach den auffälligen Muschauer Burgberg. Das Dorf besteht aus wenigen Gehöften, die hohe Denkmalwerte haben. In Muschau befindet sich ein slawischer Ringwall.

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