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Stadtverwaltung Grimma
Markt 16/17
04668 Grimma
Telefonnummer (034 37) 98 58 0
Telefaxnummer (034 37) 98 58 226
eMail info@grimma.de
Internet www.grimma.de
Touristinformation:
Telefonnummer (034 37) 98 58 285  

TOURISMUS - DAS KLOSTER- UND MÜHLENTAL
 
Das Kloster- und Mühlental erfreut seine Besucher über die reizvollen landschaftlichen Besonderheiten hinaus mit einem vielseitigen Sport- und Freizeitangebot. Dazu gehören ein ausgedehntes Rad- und Wanderwegenetz, Galerien und Museen, ein Landschaftspark mit Aussichtsturm, einladende Gaststätten sowie Fitness- und Reitmöglichkeiten. Anhänger des Tauch- und Wassersports werden in der Umgebung ebenso interessante Möglichkeiten entdecken wie der begeisterte Ornithologe oder der Angelfreund. Wer die Vogelperspektive bevorzugt, kann die Angebote der ansässigen Gleitschirm-, Segel- oder der Motorsportfliegerei nutzen.

Für kulinarische Vielfalt sorgen gepflegte Gasthäuser wie die "Gattersburg" in Grimma, die "Klosterschänke" Nimbschen, "Zur Wassermühle" und "Zur Schiffsmühle" in Höfgen sowie das "Stregehaus" in Kaditzsch.
 
Muldenschifffahrt
 
Von Grimma führt ein schöner Wanderweg durch den üppigen Stadtwald und die saftige Flussaue nach Höfgen. Von der Grimmaer Hängebrücke aus besteht auch die reizvolle Möglichkeit, diese Strecke in einer halbstündigen Fahrt per Schiff zu erleben. Eine kleine Flotte und eine gutgelaunte Besatzung befördern Sie gemächlich die Mulde auf- und auch wieder abwärts. Die Höfgener Anlegestelle befindet sich unmittelbarer Nähe der Schiffmühle. mehr...
Jutta-Park
 
Der romantische Landschaftspark liegt direkt oberhalb der Schiffmühle auf einem steil aufragenden Porphyrfelsen. Er wurde um 1900 im englischen Stil angelegt. Ein Aussichtsturm und ein Springbrunnen bereichern das Bild dieser seit je beliebten Ausflugsgegend. Das Parkgelände inspiriert nicht nur Bildhauer dazu, ihre Werke im Schatten uralter Bäume zu präsentieren, auch im Bereich experimenteller Installations- und Klangkunst wirkende Künstler nutzten zeitweilig diesen natürlichen Rahmen als unkonventionellen Ausstellungs- und Aufführungsraum.

Durch die Kastanienallee gelangt der Wanderer am Turm vorbei auf einem Feldweg nach Kaditzsch. Dieser kleine etwas höher gelegene Ort ist sehr reizvoll von dem wechselvollen Spiel sanfter und schwungvoller Hügel umgeben.


 
Klosterruine Nimbschen
 
Berühmt wurde das einstige Zisterzienserinnenkloster Marienthron durch Katharina von Bora. Sie lebte hier von 1509 an als Nonne, bis sie am 01. April 1523 mit weiteren acht Nonnen nach Wittenberg floh und später Martin Luther heiratete. Vom Kloster sind Ruinen erhalten.
Schiffmühle Höfgen
 
Schiffmühlen prägten bis zum Ende des 19. Jahrhunderts das Bild der deutschen Flusslandschaften. Mit dem Neubau einer funktionstüchtigen Schiffmühle in Höfgen wurde das in Vergessenheit geratene Prinzip dieser Mühlen aufgegriffen. Seit 1993 wird die bundesweit einzigartige Anlage von der Denkmalschmiede Höfgen als Forschungs- und Bildungseinrichtung betrieben. Das Museum zur Geschichte der mitteleuropäischen Flussschiffmühlen ist von April bis Oktober zu besichtigen.
Wassermühle Höfgen
 
technische Schauanlage - Ersterwähnung 1721

Vom Fährhaus führt der Weg durch eine Streuobstwiese zum idyllischen Dorfplatz von Höfgen mit seiner romantischen Wehrkirche. Im Museum Wassermühle wird auf anschauliche Weise das Funktionsprinzip der Mühle und das Leben der Müllerfamilie dokumentiert. Zu besonderen Anlässen wird im Mühlenbackofen Brot gebacken und das Mahlwerk in Betrieb gesetzt.
 
Gattersburg und Hängebrücke
 
Als Villa im Stile der Neorenaissance wurde "Schloss Gattersburg" 1887 für Kommerzienrat Max Schröder errichtet. Der Name "Gattersburg" geht auf den Landrichter Christian Gattert zurück, der nach 1792 auf dem benachbarten Gelände erstmals eine Schankwirtschaft eröffnete. "Schloss Gattersburg" erhebt sich über dem Muldeufer südlich der Grimmaer Altstadt, wo der Weg über die Hängebrücke durch den Stadtwald in das Kloster- und Mühlental führt. Mit seinem pflanzenumrankten Rundturm, eingerahmt von den stattlichen Bäumen des Parks, erinnert das "Schloss" an Märchen vergangener Zeit. Von der Dachterrasse genießt man eine einmalige Aussicht auf das Muldental.

Die Hängebrücke wurde 1924 erbaut, nachdem ein Hochwasser die hölzerne Tonnenbrücke zerstört hatte.
1945 wurde sie gesprengt und 1949 wieder hergestellt. Nach der Flutkatastrophe 2002 wurde die Hängebrücke komplett saniert und erfreut als längste Hängeseilbrücke Sachsens die Besucher.
 
Klosterkirche
 
1287 erhielten die Augustiner-Eremiten-Mönche von Markgraf Friedrich von Landsberg die Erlaubnis, sich hier niederzulassen. Sie errichteten in den folgenden Jahren ein Kloster mit Kirche. 1430 brannte die Kirche ab, wurde wieder aufgebaut und 1435 geweiht. Luther predigte hier mehrmals. Die Augustinerkirche war die einzige frühe Bettelordenskirche in Sachsen.

Nicht reparierte Dachschäden führten ab etwa 1975 zum Verfall und 1989 zum Einsturz des Kirchendaches. Nach einer grundlegenden Sanierung der Fassade wurden in den vergangenen Jahren auch im Inneren in kleinen Schritten Erneuerungsarbeiten durchgeführt. Dadurch kann der imposante Innenraum mit Einschränkungen wieder für vielfältige kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.
Weg der Steine
Grimma-Höfgen-Förstgen/Thümmlitzsee - Thematischer Wanderweg zwischen Grimma und Förstgen

Der Weg beginnt in Grimma an der Pöppelmannbrücke, führt über den Rabenstein nach Höfgen und schließlich über die Steinklippen an der Mulde bis Förstgen. Von außergewöhnlichen Erlebniswert sind reizvolle Steinarrangements mit imposanten Findlingen und Skulpturen. Auf der ca. 8 km langen Wegstrecke entlang der Mulde wurden insgesamt 28 Steinstationen errichtet. Dazu zählen Steinwegweiser, Sitzsteine, Standtafeln und Skulpturen.

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